Haff-Symposium geht in die 9. Runde

Wenn sich Anfang Juni Mediziner, Therapeuten und Sportbegeisterte in Ueckermünde treffen, geht das Haff-Symposium der Sportmedizin bereits in seine 9. Auflage. Am 5. und 6. Juni 2026 lädt die Gesundheitsregion Vorpommern erneut zu zwei Tagen voller wissenschaftlicher Impulse, Austausch und sportlicher Aktivitäten ein.

Initiator Dr. med. Carsten Breß, Ltd. Chefarzt des AMEOS Klinikum Ueckermünde, freut sich auch in diesem Jahr auf ein abwechslungsreiches Programm. 

Den wissenschaftlichen Auftakt bilden versierte Sportmediziner mit verschiedenen Fachvorträgen zu aktuellen sportmedizinischen Themen. 

Besondere Highlights sind das Interview mit Lars Riedel, fünffacher Weltmeister und Olympiasieger im Diskuswerfen, der persönliche Einblicke in die Welt des Leistungssports geben wird, sowie die abendliche Ausfahrt mit der Pommernkogge UCRA.

Deutsch-polnische Zusammenarbeit im Fokus

Eine besondere Neuerung prägt das Symposium in diesem Jahr: Erstmals kommen deutsche und polnische Orthopäden und Unfallchirurgen gezielt zu einem gemeinsamen Austausch zusammen. Unterstützt wird dieses Treffen durch die Euroregion Pomerania.

Im Rahmen des Symposiums findet ein Treffen des  Deutsch-Polnischen Freundeskreises der Orthopäden und Traumatologen unter der Leitung von Prof. Martin Ellenrieder statt. Als wichtiger Partner auf polnischer Seite unterstützt Prof. Andrzej Bohatyrewicz von der Pommerschen Universität der Medizin Stettin – organisatorisch als auch inhaltlich – das Symposium.

Der wissenschaftliche Austausch wird bewusst zweisprachig gestaltet. Ziel ist es, Fachleute aus dem Gesundheitswesen beider Länder zu vernetzen und Erfahrungen über die unterschiedlichen Gesundheitssysteme auszutauschen.

Bewegung als verbindendes Element

Der zweite Veranstaltungstag steht traditionell ganz im Zeichen der Bewegung. Bei sportlichen Aktivitäten können Teilnehmer und Gäste die Region aktiv erleben und gleichzeitig wertvolle Tipps von sportmedizinischen Experten erhalten. Geplant sind u. a. eine Rennradtour entlang der deutsch-polnischen Grenze, Wassersportangebote sowie eine gemütliche Fahrradtour zum Botanischen Garten in Christiansberg. Auch Bürgerinnen und Bürger aus der Region sind eingeladen, sich zu beteiligen und mit den Medizinern ins Gespräch zu kommen.

Beim traditionellen Drachenbootrennen im Rahmen der Haff-Sail wird in diesem Jahr ebenfalls ein Team des Haff-Symposiums an den Start gehen – natürlich deutsch-polnisch besetzt. 

Austausch über Grenzen hinweg

Die Veranstaltung richtet sich vor allem an Haus- und Fachärzte, medizinisches Fachpersonal sowie Physiotherapeuten aus der Grenzregion. Gleichzeitig werden Familien der Teilnehmer und interessierte Bürger in das Rahmenprogramm eingebunden. „So entsteht ein Austausch, der weit über den rein wissenschaftlichen Bereich hinausgeht“, sagt Nadja Neudeck vom Ärztenetz HaffNet.

Die Veranstaltung wird unterstützt und organisiert durch den HaffNet Förderverein e. V. sowie von der Gesundheitsregion Vorpommern und kofinanziert mit Mitteln der Europäischen Union. 

Hier geht es zur Anmeldung!